Wir sind in der Mitte des 19. Jahrhunderts. In der Lüneburger Heide wird Erdöl gefunden und ein brutaler Kampf um Macht und Reichtum beginnt. Alles erzählt wie in einem Western, nur dass diesmal auch die Frauen Cowboyhüte tragen und die Arbeiter an den Förderstätten nicht nur den Bohrer ins Erdreich treiben, sondern auch einen Colt mit sich herumtragen.
Erdöl in der Lüneburger Heide? Das hat es wirklich gegeben, und zwar für sehr lange Zeit. Die ARD-Serie ist also auch ein Historiendrama, das erzählt, wie sich die Heide in eine Landschaft verwandelte, die so aussah wie texanische Bohrfelder. Aber trotz der spannenden Backstory floppte der Genre-Mix bereits zum Auftakt. Was ist da schiefgegangen?
Prügelnde Polizistin oder ein wehrhaftes Bauernmädchen?
Der Auftakt am vergangenen Montag war ein Desaster. Im Kampf um die Quoten siegte die prügelnde ZDF-Polizistin Sarah Kohr in „Großer Bruder“ mit einem Marktanteil von 23% und 5,5 Mio. Zuschauern. Den Kampf eines mutigen Bauernmädchens gegen einen geldgeilen Großbauern wollten dagegen gerade mal 2,5 Mio. Zuschauer sehen. Dies blieb der Höchstwert, denn danach ging es noch mehr nach unten. Am schlimmsten traf es „Das Erste“ besonders bei der Gruppe der 14- bis 19-Jährigen, die am Ende nur noch 5% Marktanteil generierten.
Was sagt uns das? Zunächst nur, dass das lineare TV nicht tot ist, denn die jüngste Episode der Kohr-Serie hätte man auch in der Mediathek sehen können. Folglich kann die ARD mit guten Quoten beim Streaming nicht die Niederlage im Abendprogramm kompensieren. Zudem dürfte es viele verärgert haben, dass es die letzten beiden Folgen von „Schwarzes Gold“ nur in der Mediathek zu sehen gab.
Mit dem Sechsteiler „Schwarzes Gold“ wollte die ARD ein Millionenpublikum erobern. Es gelang nicht ganz. Ketzerische Hypothese: Könnte der Quotenflop auch am Inhalt liegen? Die Botschaft hatte der Sender bereits online verkündet: „Schwarzes Gold entführt die Zuschauenden in den norddeutschen "Wilden Westen" und zeigt die zerstörerische Kraft von grenzenlosem Egoismus.“ Das ist zwar sehr moralisch, aber auch eine Binse, die sich liest wie eine Gebrauchsanweisung.
Arm und Reich – die Tragödie ist vorprogrammiert
Ein historisches Vorbild gab es im Jahr 1858 im deutschen Heidedorf Wietze, als dort Öl gefunden wurde. Aus technischen Gründen konnte das schwarze Gold aber erst ab 1899 gefördert werden. Bis in die 1960er-Jahre ein gewinnbringender Faktor für die Gemeinde.
In „Schwarzes Gold“ spielt Egoismus natürlich eine dominierende Rolle, denn Öl ist schwarzes Gold. Anders formuliert: Reichtum ohne Ende für die, die ihre Konkurrenz ausschalten.
Alles beginnt damit, dass der junge Richard Pape (Aaron Hilmer) unter der blühende Heide Erdöl vermutet. Sein Vater, der mächtige Großbauer Wilhelm (Tom Wlaschiha), ist erst skeptisch, gewährt seinem Sohn aber eine Probebohrung. Als tatsächlich eine Erdöl-Ader aufgebohrt wird, wittert Wilhelm das große Geld. Er übernimmt die Regie und da sich nach dem ersten erfolgreichen Versuch keine lohnenswerte Quelle auftut, wird seine Gier nach Land und immer mehr Bohrlöchern grenzenlos. Erst übertölpelt er die junge Bauerntochter Johanna Lambert (Harriet Herbig-Matten), ihr den Familienwald für wenig Geld zu überlassen. Geld braucht Johanna, denn ihr Vater (Peter Schneider) ist kurz zuvor auf mysteriöse Weise ums Leben gekommen. Trotzdem schmeißt ihre Mutter Martha (Jessica Schwarz) sie nach diesem Deal vom Hof.
Dann setzt Wilhelm Pape immer mehr Bauern unter Druck und versucht, ihnen mit Gewalt, Erpressung und kriminellen Aktionen ihr Land abzuluchsen. Den englischen Ölhändler Tyler Robertson (Marton Czokas) weist er als erfahrenen Partner zurück und als Robertson selbst damit beginnt, nach Öl zu bohren, geht Wilhelm Pape langsam das Geld aus. Inzwischen versucht Johanna zunächst vergeblich, gegen den skrupellosen Großbauern anzutreten. Und mittendrin gibt es eine Love-Story, in der sich Arm und Reich begegnen – und da ist die Tragödie meistens nicht fern. Und auch nicht das Melodram.
Es wurde geklotzt und nicht gekleckert
Das Positive: „Schwarzes Gold“ glänzt mit ausgesprochen schönen Bildern. Zu verdanken ist das den Kameramännern Andreas Köhler (2018 Max Ophüls-Preis für „Global Family“) und Jörg Widmer (1994 mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet). Dass die ARD offenbar viel Geld in die Hand genommen hat, ist in jeder Einstellung zu sehen, auch bei den Settings. Qualität sieht man an allen Ecken und Kanten, bis hin zu den korrekt nachgebauten Bohrtürmen.
Auch beim Casting wurde geklotzt und nicht gekleckert. Sogar eine (allerdings nicht ganz unwichtige) Nebenrolle wurde mit der „Game of Thrones“-Ikone Gwendoline Christie prominent besetzt.
Gutes Casting war die Besetzung der Hauptfigur. Hariett Herbig-Matten („Maxton Hall“) spielt die Jungbäuerin Johanna mit empörter Härte und gradliniger Entschlossenheit. Eine wehrhafte Serienheldin, die sogar das Boxen trainiert – für den Fall der Fälle. Emotionen und Vernunft werden in der Balance gehalten, Herbig-Mattens agiert durchaus glaubhaft.
Tom Wlaschiha („Game Of Thrones“, „Stranger Things“, „Tom Clancy’s Jack Ryan“) darf/muss dagegen als Wilhelm Pape finster grimassieren (viele Close-Ups!), als wäre man in einem Stummfilm. Wlaschiha zieht alle Register eines völlig amoralischen Schurken. Die Figur ist aber so holzschnittartig angelegt, dass Wlaschiha wie die Verkörperung des absolut Bösen mit seinen bewaffneten Bodyguards durch die Handlung trampelt – oder reitet. Eine differenzierte Figurenentwicklung gibt es nicht.
Aaron Hilmer ist als Richard Pape dagegen die perfekte Besetzung für eine Figur, die über Gut und Böse grübelt, aber ständig zwischen Entschlossenheit und Selbstzweifeln hin- und herschwankt. Man weiß nie, was als Nächstes kommt. Richard liebt Johanna, ist aber zu unsicher, um seine Gefühle auszudrücken. Kein Wunder, dass die Autoren mit dem von Slavko Popadic gespielten Jakub Mazurak („Oktoberfest 1905“) einen Nebenbuhler ins Skript geschrieben haben, um diesen romantischen Konflikt auf die Spitze zu treiben. Jakub ist Ölarbeiter, strotzt vor Selbstsicherheit und vermöbelt auch beim Boxen, der Lieblingsbeschäftigung der Ölarbeiter nach Feierabend, seine Gegner. Jakub ist sexy und an Johanna interessiert. Richard will es auch, ist aber nicht sexy. Eine Konstellation, die als tragische Love Affair (zu) lehrbuchhaft auf eine Tragödie zusteuert. Dass Richard zudem glaubt, für den Tod von Johannas Vater verantwortlich zu sein, macht die Sache nicht einfacher.
Im Stil eines Italo-Western
Entwickelt wurde die Miniserie von Matthias Greving, der überwiegend als Produzent tätig war, und seinem Headautor Justin Koch. Regie führten Tim Trachte (2012 preisgekrönt für „Davon willst Du nichts wissen“) und Nina Wolfrum, die 2022 mit ihrer Regie in „Gestern waren wir noch Kinder“ einen ZDF-Quotenhit landete.
Bei der Planung hatten die Macher offenbar im Sinn, aus einer Geschichte mit einem realen historischen Hintergrund einen Neo-Western zu machen. Die Tonalität der Serie ist stimmig, auch wegen der gelungenen Bildästhetik und dem Score von Hans Zimmer, denn auch bei der Filmmusik war der Beste gerade gut genug.
Was die Macher antrieb, brachte Justin Koch auf den Punkt: „Das Ringen zwischen Gier und Gewissen elektrisierte das Autorenteam, da wir viele gegenwärtige Bezüge entdeckten. Wir konzentrierten uns auf Charaktere, deren Geschichten im Western seltener erzählt werden: Frauen, die um Höfe kämpfen, Arbeiter, die für einen Hungerlohn ihr Leben riskieren, Bauern, die zwischen Pflugscharen und Gewehren wählen müssen. Im Zentrum steht das moralische Dilemma der jungen Bauerstochter Johanna Lambert: Gibt es gerechtes Handeln in einer ungerechten Welt? Im Kern ist „Schwarzes Gold“ eine Western-Serie, die aber in unserer Geschichte verwurzelt ist und drängende Fragen unserer Zeit verhandelt.“
Bloß welche? Die Folgen der fossilen Energieträger konnte man vor über 120 Jahren nicht erkennen. Die Umweltzerstörung allerdings schon. Das wird auch thematisiert, aber die Schwächen der Mini-Serie sind trotzdem nur schwer zu übersehen. Viele Figuren agieren nämlich überwiegend klischeehaft, die flachen Dialogen machen sie noch eindimensionaler. „Schwarzes Gold“ erinnert trotz aller Ambitionen eher an einen mittelmäßigen Italo-Western, ein Genre, in dem auf Psychologie kaum Wert gelegt wurde. Wenigstens wurde in der Miniserie der Waffenfetischismus dieses Genres nicht kopiert. Die Hauptfigur Johanna ist also nicht Django, dafür aber ein wenig Jeanne d’Arc.
Zahlreiche Tropen der Nebenhandlung sind ebenfalls abgedroschen. Der Dorfpolizist (Stefan Kampwirth) ist natürlich korrupt und handelt so, wie es Wilhelm Pape will. Der will seine Tochter Luisa (Lena Urzendowsky) an das richtig fiese Ekelpakt Walter Schröter (Merlin Sandmeyer) verkuppeln, der nach einem Bordellbesuch seine Verlobte vergewaltigen will. Luisa wiederum liebt den jungen Ingenieur Max Jordan (Daniil Kremkin) und will einfach nur mit ihm raus aus dem Rattennest. Max ist eine interessante Figur, die bereits vor der energiehungrigen Industrialisierung ahnt, was die Förderung von Öl für die Umwelt bedeutet.
Trotz einiger guter Ansätze bleibt trotzdem vieles zu stereotyp. „Schwarzes Gold“ sieht aus wie einer der vielen Heimatfilme aus den 1950er Jahren, die ebenfalls in der Lüneburger Heide spielten. Einigermaßen spannend ist neben der Hauptdarstellerin und Daniil Kremkin nur Henny Reents als Elisabeth Pape, die Frau des Großbauern. Denn sie ist unter all den Machos die entschlossene Strippenzieherin, die bei den Papes das letzte Wort hat und damit eine Pionierin bei der Durchsetzung von Frauenrechten ist, obwohl ihre Agenda die meisten Feministinnen kaum begeistern wird. Denn Wilhelms Frau wird am Ende selbst zur schießwütigen Furie.
Die Serie ist Fake History
„Schwarzes Gold“ ist eine Geschichte, die erkennbar an den Gold-Rausch im kanadischen Klondike-River erinnert. Sie ist nicht der einzige deutsche Western. Erinnert sei an Thomas Arslans Spielfilm „Gold“ (2013), einen in Kanada gedrehten Film, dem einige Kritiker eine innovative Erzählung bescheinigten, andere überwiegend nur Genreklischees sahen.
Natürlich dachten einige Kritiker an Paul Thomas Andersons „There Will Be Blood“. Aber George Stevens „Giant“ (dts. Giganten) ist als Mischung aus Sozialkritik (Ausbeutung mexikanischer Ölarbeiter) und epischem Melodram (unerfüllte Liebe) das bessere Vorbild. Einige Themen aus James Deans letztem Film wird man in „Schwarzes Gold“ wiederfinden.
Und last bot not least zeigt Taylor Sheridan mit „Landman“, wie man nuanciert, spannend und mit pointierten Dialogen und ambivalenten Figuren über Öl-Mogule erzählen kann. Dabei ist „Landman“ eher eine mittelmäßige Serie.
„Schwarzes Gold“ kann man abseits der von der ARD vorformulierten Message unterschiedlich rezipieren. Nämlich auch als Klassenkampf-Drama. Historisch authentisch ist die Serie nämlich schon. Zumindest auf den ersten Blick. Denn in der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Landwirtschaft durch den Übergang vom Feudalsystem zum Agrarkapitalismus geprägt. Kleinbauern mussten den Grundherren Entschädigungen für das Ende der Frondienste zahlen. Viele blieben auf der Strecke.
Auch in der ARD-Serie herrschen die Großbauern, die (übrigens die erste Szene) auf den Feldern die Tagelöhnerinnen knechten und prügeln, wenn sie erschöpft zusammenbrechen. Den Mittelstand bilden die ärmlichen Bauern, die um ihre Existenz kämpfen, aber auch unter der Knute der Reichen stehen. Und ganz unten vegetieren die Tagelöhner, die jederzeit damit rechnen müssen, dass sie ihren Job verlieren oder dass ihr Tagelohn willkürlich gekürzt wird. Denn Rechtlosigkeit ist in „Schwarzes Gold“ wie im Italo-Western das Instrument der Macht. Die Reichen bezahlen alle - vom Dorfpolizisten bis zum Landrat und den Killern, die sie angeheuert haben.
Wer grün denkt, sieht in „Schwarzes Gold“ dagegen den fatalen Triumphzug eines fossilen Energieträgers und es schaudert ihn angesichts des aktuellen Wandels in der deutschen Klimapolitik.
Und last but not least könnte man vermuten, dass „Das Erste“ die Geschichte hinter der Geschichte nur deshalb als Western zeigt, um dem zunehmenden Widerstand vieler Zuschauer zu entgehen, nämlich „Belehrungs- und Erziehungsfernsehen“ nicht mehr sehen zu wollen. Wer allerdings mehr wissen will, kann sich in der Mediathek die Doku „Schwarzes Gold – die erste Erdölförderung in Deutschland“ ansehen.
Dort erfährt man ernüchternd, dass der Inhalt der ARD-Serie Fake History ist. Als das Ölfieber in Wieste ausbrach, gab es tatsächlich Schießereien unter den Ölarbeitern. Aber von Beginn an profitierten alle Bauern vom neuen Reichtum. Sie erhielten Pacht- und Wartegeld (wenn nicht sofort gefördert wurde) und einen Anteil von 2-3 Mark für jedes Fass Öl. Alle wurden reich und nahmen gerne in Kauf, dass die Äcker durch Ölverschmutzung nicht mehr zu bewirtschaften waren. 1963 war dann Schluss, Öl wurde auf dem Weltmarkt billiger angeboten.
Kein Highlight, aber ausreichend unterhaltsam
„Schwarzes Gold“ ist nicht der große Wurf geworden, aber für einen Totalflop reichte es nicht. Dazu sind die Bilder zu schön und der Unterhaltungswert verdient wenigstens die Note „Ausreichend“ – aber die ist bekanntlich eine Etage tiefer zu finden als die Note „Befriedigend.“
Das liegt auch an der letzten Episode, die genregerecht auf einen Show-Down zusteuert. Richard hat sich mittlerweile auf die Seite des Widerstands geschlagen, aber der Vater-Sohn-Konflikt wird nicht mit Colts gelöst. Richard will die Tanks seines Vaters vielmehr mit Dynamit in die Luft sprengen, schießt auch auf seinen Vater, aber es ist Johanna, die sich am Ende mit Wilhelm Pape prügelt.
Leider stimmen im großen Finale weder das Pacing noch der Schnitt. Erst wird alles quälend langsam in die Länge gezogen, dann folgt die Action als zu schnelle Parallelmontage, in der es auch noch den einen oder anderen Anschlussfehler gibt.
Trotz dieser Macken kann man den Machern aber nicht vorwerfen: ein Ende, das erwartbar den klassischen Western-Konventionen gehorcht. Das ist nicht der Fall. Ärgerlich war zuvor allerdings der Tod einiger Schlüsselfiguren, mit dem die Drehbuchautoren einige Nebenplots sehr effizient beenden konnten. In der letzten Folge wird dies noch getoppt, allerdings bleibt dabei ein Erzählfaden lose liegen. Auch das ist ärgerlich.
Dass im Showdown ein altes Familiengeheimnis zwischen den Papes und den Lamberts aufgedeckt wird, ist als Plot Twist aber gelungen. Den Zuschauern wird es aber nicht schmecken, denn es sorgt dafür, dass es kein Happy End und unterm Strich auch keine Sieger gibt, sondern nur Verlierer. In „Schwarzes Gold“ ist am Ende für Romantik kein Platz, die Serie ist ein tragisches Melodram.
Aber um einigermaßen versöhnlich diese Kritik zu beenden, sei Gwendoline Christie zitiert: „Ich finde es toll, dass die Serie „Schwarzes Gold“ die Vergangenheit nicht beschönigt. Sie sagt nicht: Schaut, wie weit wir gekommen sind, sondern: Schaut, wie viel noch immer gleich ist. Es geht um Macht und Ressourcen, darum, wer gewinnt und wer untergeht. Die Ölfelder sind ein Symbol für so vieles: Kapitalismus, Kolonialismus, Geschlechterpolitik, sogar das Klima.“
Wer das so sehen will, begeht keinen üblen Fehler. Immerhin!
Note: BigDoc = 4
Schwarzes Gold - Deutschland 2025 - Live TV, Stream: ARD - 6 Episoden - Regie: Nina Wolfrum, Tim Trachte - Drehbuch: Justin Koch, Thorsten Näter, Pamela Katz, Florian Vey - Kamera: Jörg Widmer, Andreas Köhler - D.: Harriet Herbig-Matten, Aaron Hilmer, Tom Wlaschiha, Lena Urzendowsky, Jessica Schwarz, Henny Reents, Slavko Popadic, Daniil Kremkin, Leo Knižka, Marton Csokas, Gwendoline Christie u.a.