Tausende Drohnen fliegen über den Städten Europas, in denen so gut wie nie die Sonne scheint. Unten, in den Straßen, häuft sich der Unrat. Demonstrationen finden statt, die Menschen wollen ihre Freiheit zurück, aber die Drohnen identifizieren jeden, der sich gegen den Überwachungsstaat wehren will. Offiziell geht es um die Jagd nach Terroristen. Faktisch ist aber jeder verdächtig. Und jeder kann jederzeit liquidiert werden.
Mit der sechsteiligen Serie „Droneland“ ist es den Machern um Showrunner Nicolas Steil gelungen, eine düstere Dystopie, Virtual Reality-Technologien und einen KI-kontrollierten Orwell‘schen Überwachungsstaat mit einer sehenswerten Endzeit-Ästhetik zu visualisieren. „Droneland“ kann dabei durchaus mit internationalen Produktionen mithalten. Auch weil das Pacing flott ist: Leerlauf gibt es in „Droneland“ nicht. Dafür aber eine Erzählung, die keine Genre-Trope auslässt und die Story völlig überlädt.