Zumindest hinsichtlich der Quoten bleibt die Serie ein Buch voller Rätsel. Während eine bekannte Website die völlige Vernichtung der 3. Staffel um den Nachwuchsagenten Peter Sutherland protokollierte, weil sich 40% der Zuschauer*innen abgewendet hatten, sah die Bilanz einer anderen Plattform anders aus: „The Knight Agent“ sei in 54 Ländern die unangefochtene Nr. 1. Dies, so argumentierte die Gegenseite, sei nur möglich, weil aktuell alle anderen Serien so schlecht seien, dass sie mit der NETFLIX-Serie nicht mithalten könnten.
Aha, also „Fallout“, „A Knight of the Seven Kingdoms“, „Pluribus“, „Wonder Man“ sind nicht konkurrenzfähig. Eine steile These, die den Rezensent nicht teilen kann. Obwohl Showrunner Shawn Ryan das Rad nicht neu erfindet und die Fans der Genres deswegen auch nicht enttäuscht, gibt es in den Agententhriller einige Plot Twists, die man selten oder noch nie zu sehen bekam. Anders formuliert: „The Knight Agent“ legt die Messlatte für extreme Spannung einen Meter höher auf.