Man stelle sich vor, dass „Star Trek“ für immer verschwindet. Aus dem Kino sowieso, aber auch als Serienformat. Für konservative Trekkies sicher kein Problem, man schaut sich halt alles an, was im 20 Jahrhundert produziert wurde. Und irgendwann auch das, was man gehasst hat. In der Not frisst der Teufel Fliegen.
Und die anderen? Sie finden achselzuckend neuen Content. Serien gibt es genug. Zwar beteuert Paramount, dass weitere Serien im Fokus sind. Nur Konkretes gibt es nicht zu vermelden. Nicht nur für mich wäre dies ein Kulturschock, sondern auch für alle Fans, die glaubhaft beteuern, dass sie erst durch (gutes) „Star Trek“ gelernt haben, reflektiert nachzudenken. Sollte nach der letzten Staffel von ”Strange New Worlds“ alles vorbei sein, wird man garantiert nostalgisch werden und einiges bedauern, was man gedacht, gesagt oder geschrieben hat. So ist das halt: Wenn die Zukunft zur Gegenwart wird, ändert sich der Rückblick.