Ryan Cooglers Film, der als Vampir-Horrorfilm scheinbar genregerecht eingestuft wurde, ist tatsächlich ein Neo-Western, aber hauptsächlich ein Musikfilm. Aber nicht einer, der nur das emotionale Unterhaltungsbedürfnis des Publikums befriedigen soll, sondern kulturelle Identität meint.
„Blood & Sinners“ ist daher eine Hommage an die Black Musik, also die afroamerikanische Musik, die nicht nur die schwarze Kultur in den USA bestimmte. Und als Genremix bietet der Film eine Reihe von Botschaften, Gedanken und Anspielungen an, die klug, vielschichtig, aber hauptsächlich grandios sind. Der mit 16 Oscar-Nominierungen früh geadelte Film ist ein Meisterwerk, und wer seine Zweifel hat, wird immerhin einen der besten Musikfilm der letzten Dekaden sehen können.