Unmittelbar nach dem Ende der 4. Staffel hätte es den Rezensenten beinahe erwischt: er hatte keine Lust mehr, einen Schmarrn wie in „Once La’An a Time“ zu erklären, in dem es nur darum ging, spektakuläre und effektgeladene Szenen aneinanderzureihen und die Plotidee zu einem lästigen Vehikel zu degradieren.
Aber man soll nicht aufgeben. Bei näherem Hinsehen konnte man feststellen, dass die Autoren im Writer’s Room keine Volldeppen sind. Im Gegenteil. Sie waren clever und skrupellos genug, tatsächlich existierenden Themen der theoretischen Physik auszuweiden, um die Crew der „Enterprise" danach mit absolut irrwitzigen Problemen zu konfrontieren. So musste die Crew in der letzten Episode „Tomorrow’s Enterprise“ harte Hebammenarbeit leisten, um bei der Geburt eines „Weltraum-Babys“ zu helfen. Man kann es sarkastisch auf den Punkt bringen: Der Zuschauer bekam tatsächlich Strange New Worlds zu sehen.