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Mittwoch, 1. April 2026

„Paradise“ - Staffel 2: irgendwo zwischen brillant und hoffnungslos überladen

Fans und Kritiker sind von Fortsetzung der SciFi-Mystery-Serie überwiegend begeistert. Bis die vierte Episode gefühlt die Hälfte der Zuschauer schockierte. Doch dies war nicht mehr als ein Erzähltrick. Und davon gibt es in „Paradise“ eine Menge. Die folgende Kritik wird sich mit ihnen beschäftigen und erklären, warum sie einen aktuellen Trend widerspiegeln.

Insgesamt schwankt Staffel 2 inhaltlich zwischen brillant und überladen, geklauten Plot-Ideen und überraschenden Wendungen hin und her. Schaden muss das Auf und Ab nicht, wenn die Chemie stimmt. Aber stimmt sie wirklich? The truth ist out there. Aber Vorsicht: Wenn Sie Verzerrungen und Doppelbilder sehen, dann fummeln Sie nicht TV-Gerät herum und gehen sie auch nicht zum Augenarzt! Die Figuren sehen sie nämlich auch.

Freitag, 25. April 2025

„Paradise“ auf Disney+ - Wenn die Welt untergeht

Wer immer noch nicht die Nase voll hat und sich unverdrossen dystopische Thriller anschauen möchte, ist in Dan Fogelmans „Paradise“ gut aufgehoben. Die achtteilige Serie mischt Elemente des Politthrillers mit Weltuntergangsszenarien, die der von Disney+ gestreamten Hulu-Serie einen Hauch von Science-Fiktion mit auf die Reise geben.

Freunde des Sub-Genres „Wir leben im Bunker und wissen nicht, was draußen los“ werden nach „Silo“ und „Fallout“ mit einer Geschichte belohnt, die geerdet ist und dem Zuschauer keinen überkandidelten Plot zumutet. Trotz einer clever verschachtelten Erzählung ist „Paradise“ in Teilen aber zu klischeehaft und auch einige Logiklöcher sorgen für ein begrenztes Vergnügen. Sehenswert ist allerdings der Cast, der dafür sorgt, dass Fogelmans Serie leicht über dem Durchschnitt liegt. Und der fulminante Schlussspurt, der die Spannungskurve mächtig anzieht.