Sonntag, 14. Dezember 2025

Smillas Gespür für Schnee - die Magenta-Serie ist ordentliches Mittelmaß

Gespür für Schnee? Nein, erstmal nicht. Dafür hat die promovierte Mathematikerin und Halb-Grönländerin Smilla Jaspersen ständig Visionen. Ihre Pupillen färben sich dann blau und sie sieht Dinge, von denen sie eigentlich nichts wissen kann. Zum Beispiel die eigene Geburt. Sie hat auch Visionen von Dingen, die sie nicht sehen sollte. Zu gefährlich. Und dann taucht der kleine Isaiah auf und erklärt ihr, wonach sie suchen muss. Das ist spooky, denn das Inuit-Kind ist tot.

Zu Lebzeiten suchte der kleine Isaiah immer wieder die Nähe zu Smilla, wurde aber schroff abgewiesen. Nun ist er vom Dach des Wohnhochhauses abgestürzt. Ein Unfall beim Spielen, stellt die Polizei fest. Obwohl Isaiah Höhenangst hatte und das Dach freiwillig nie aufgesucht hätte. Smilla spricht von Mord, aber zunächst glaubt ihr niemand. Dann aber wird sie mit einem Geheimnis konfrontiert, das für viele zu einer tödlichen Falle wird.

Ein erschreckend realistischer Erzählrahmen 

„Smillas Gespür für Schnee“ basiert wie auch der Kinofilm „Fräulein Smillas Gespür für Schnee“ von Bille August (1992) auf Peter Høegs gleichnamigem Erfolgsroman. Die von Constantin Film und ARD Degeto produzierte Serie verlegt die Geschichte allerdings in bester Dystopie-Manier ins Jahr 2040. Nicht nur Dänemark steht vor einem Kollaps. Der Klimawandel hat aus Energie eine fast unbezahlbare Ware gemacht. Strom wird zugeteilt und muss per Smartphone auf der Stelle bezahlt werden, sonst geht das Licht aus. Wer Energie im Überschuss produzieren kann, kann also unfassbar reich werden.
Warum sich Dänemark politisch verändert hat, wird zwar gezeigt, aber historisch nicht aufgebröselt. Die Dänen ebenso wie die zahlreichen Klimaflüchtlinge werden auf Schritt und Tritt überwacht. Alle Bürger müssen aus Sicherheitsgründen eine staatlich verordnete Bodycam tragen, die in die Kleidung integriert ist. Wer dies ignoriert, dem wird eine Halsfesselkamera angelegt. Und dann ist noch Heer von Drohnen über Kopenhagen im Einsatz: Gesichtserkennung per KI ist fester Bestandteil des Alltags. Aus Lautsprechern werden zudem permanent nervige Anweisungen erteilt. 

Was hat das mit dem Klimawandel zu tun? Man kann nur ahnen, dass die Dänen mehrheitlich bei den Ultrarechten die Rettung suchten. Von der dänischen Demokratie ist danach wenig übriggeblieben. Immerhin dürfen die Dänen noch wählen, während Nazis durch die Stadt marschieren und „Dänische Energie dem dänischen Volk“ brüllen.

Matthias Hannemann beschrieb die exklusiv bei Magenta TV gestreamte sechsteilige Serie „als ökologisch bewegtes Belehrungsfernsehen.“ Dabei ist die Ökologie bestenfalls das Hintergrundrauschen der Serie. Die zurechtgedrechselte Zuschreibung der FAZ-Redakteurs ist daher dreist, aber absolut verständlich. Denn auch in der Jetztzeit erweisen sich nicht nur Ultrarechte als ruppige Leugner des Klimawandels, sondern mittlerweile auch gestandene Konservative, die den drohenden Gefahren „technologieoffen“ entgegenblicken. Und sie damit leugnen. Letzteres will ich Hannemann nicht unterstellen, aber er triggert halt mit seiner Begriffswahl eine Klientel, die an Spaltung interessiert ist. „Smillas Gespür für Schnee“ wird daher Zuschauern gefallen, die das Ende der fossilen Energieträger herbeisehnen. Für die anderen ist die Serie garantiert nur woker Kram und links-grün versifft.
In Peter Høegs Roman über „Fräulein Smilla“ gab es keine Dystopie. In späteren Bücher interessierte sich der Romanautor für unterschiedliche, gesellschaftliche Themen, aber auch für Mystik und Religion. Erst in seinem Roman „Der Susan-Effekt“ (2015) war der Klimawandel ein zentrales Thema – neben anderen Katastrophenszenarien. 

Regisseurin Amma Asante zeigt also eine gruseliges neues Dänemark, verzichtet dabei aber auf schrille Bilder und einen pädagogischen Gestus. Asante (die auch am Drehbuch beteiligt war) inszeniert dies so, als wäre es die neue Normalität. Die Dänen haben sich an den neuen Alltag offenbar gewöhnt: Orwell lässt also nicht grüßen. In diesem Near-Future-Science-Fiction-Szenario sprechen die Bilder der Serie sowieso für sich. Die Beschreibung der Energiekrise ist daher ein erschreckend realistischer Erzählrahmen, den unsere Gen Z wahrscheinlich noch erleben wird. 

Die Regisseurin balanciert das Ganze geschickt aus, so etwas kann sie recht gut. Sie drehte zwei Episoden der dritten Staffel von „The Handmaid’s Tale“ und gewann mit ihrem ersten Film „A Way of Life“ (2004) einen BAFTA-Award. Damit war Asante die erste schwarze Regisseurin, die einen BAFTA-Filmpreis für das Drehbuch und die Regie eines Spielfilms erhielt. 

Auf der Suche nach dem verlorenen Selbst

Schiebt man die SciFi-Dystopie beiseite, entdeckt man, worum es in „Smillas Gespür für Schnee“ geht. Nämlich um die Selbstverortung von zwei Menschen vor dem Hintergrund einer traumatisierenden Biografie und ihre Heimatlosigkeit. Gespielt werden sie von Filippa Coster-Waldau und Elyas M’Barek – und das sehr eindrucksvoll. M’Barek spielt den illegalen Migranten Rahid Youseffi mit einer breiten Palette von Emotionen. In seiner Heimat Tunesien wird er als Terrorist gesucht und seine Frau bittet darum, nicht mehr angerufen zu werden – zu gefährlich. Sein Selbst habe sich aufgelöst, erklärt er Smilla, erst recht, nachdem seine Familie ein Opfer der deutschen Remigration wurde, obwohl sein Vater leitender Ingenieur war. 

In Dänemark ist auch die Halb-Grönländerin Smilla Jaspersen eine arbeitslose Außenseiterin. Auch hat auch sie ihr Selbst verloren. Die Mutter rettete ihr während eines Unfalls mit dem Schlitten das Leben, überlebte selbst aber nicht. Zu ihrem mittlerweile politisch einflussreichen Vater Moritz Jaspersen (der ältere Moritz wird von Morten Suurballe gespielt) hat sie ein gestörtes Verhältnis. Er verließ die Familie, als Smilla noch ein Kind war. Später zwang er seine Tochter zur Integration in die dänischen Gesellschaft. Den Stoizismus ihrer Figur spielt Coster-Waldau grandios, das Gesicht bleibt oft ausdruckslos, häufig schweigt sie, wenn andere sprechen wollen. Kleine mimische Veränderungen bedeuten daher sehr viel. Dies rief einen Kritiker auf den Plan, der die Schauspielerin eilfertig als „überfordert“ bezeichnete. It’s her role, stupid!

Smilla kommentiert die Ereignisse auf mystisch-geheimnisvolle Weise im Off (was an die Ich-Erzählerin in Høegs Roman erinnert). „Trauer ist eine Belohnung“, „Glück ist eine Falle“, erklärt uns Smilla im Off. Beziehungen zu Menschen sind für Smilla, die die Einsamkeit als Lebenskonzept verinnerlicht hat, daher nicht erforderlich. Ihrer Therapeutin erzählt sie von Visionen, die sie bereits als Kind in ihrer grönländischen Heimat hatte, in Dänemark aber verlor. Nun sind sie wieder da. Vielleicht verbeißt sich Smilla auch deshalb in den Fall des toten Isaiah (Silver Wolfe). Als ihr Nachbar Rahid (Elyas M’Barek) ihr Hilfe anbietet, wird er von Smilla schroff zurückgewiesen.

Zwei Menschen auf der Suche nach ihrem Selbst. Sie kommen sich näher, entwickeln Vertrauen, was Asante in einer der besten Szenen der Serie einfühlsam inszeniert. Es ist aber auch die Stunde des Verrats, denn Rahid wird Smilla danach einen Stick stehlen, den Isaiah versteckt hatte. Es geht es um eine Landkarte, ohne die man im grönländischen Eis einen bestimmten Ort nicht finden kann. 
Von dem mysteriösen Leif (Set Sjöstrand) wurde Rahid zuvor genötigt, Smilla zu überwachen. Deren Wohnung ist verwanzt und Rahid sieht sich stundenlang an, was Smilla tut. Nur wenn sich die Beobachtete umzieht, macht er die Monitore aus. Rahid ist diskret. Nun aber hat Leif den Stick und eine Katastrophe wird ausgelöst.

Spirituelle Mystik versus ökonomische Rationalität

Die ambivalente Entwicklung der beiden Hauptfiguren ist gehört zu den Stärken der Serie. Sie ist glaubwürdig und spannend. Das Storytelling weist dagegen einige Haken und Ösen auf. 
Die erste Episode der Serie folgt einem rasanten Tempo, wirkt aber mit vielen parallelen Handlungssträngen überfrachtet. Bruchstückhafte Andeutungen und Rätsel hemmen den Erzählfluss, die Puzzleteile werden aber in der zweiten Episode teilweise zusammengesetzt. Der Zuschauer erfährt, dass der dänische Energiekonzern Prospectus etwas mit dem Tod Isaiahs zu tun haben könnte. Isaiahs Vater war Mitglied einer Prospectus-Expedition in den Weiten Grönlands - fast alle 
kamen auf mysteriöse Weise dabei ums Leben. Als Smilla entdeckt, dass Isaiah seine Vater begleitet hatte, verschafft sich Smilla heimlich Zugang zu einem Labor, in dem der tote Junge seziert wurde. Wenn alle starben, warum überlebte dann das Kind? 
Als Smilla herausfindet, dass David Hansen (Morten Hauch-Fausbøll), der CEO von Prospectus, ebenfalls zum Expeditionsteam gehörte und sich nun aus ethischen Gründen gegen den eigenen Vorstand wendet, sucht ihn Smilla in einem abgelegenen Haus auf. Hansen warnt seine Besucherin davor, den Ort des Grauens aufzusuchen. „Es ist etwas unter dem Eis. Es raubt dir den Verstand.“ Isaiah habe ihn gerettet. Dann verbrennt sich Hansen vor den Augen Smillas.

Wer Peter Høegs Roman kennt, ahnt bereits, dass im grönländischen Eis etwas wartet, dass absolut tödlich ist. Smillas Versionen zeigen ihr die Gefahr: sie sieht einen Trupp deutscher Wehrmachtssoldaten, die während des Zweiten Weltkriegs aus Augen und Ohren blutend zu Boden stürzen und innerhalb weniger Minuten auf dem grönländischen Eis sterben. Ihre Organe hatten sich verflüssigt. Später wird klar, dass bereits vor Jahrhunderten die Wikinger mit ihrem Leben bezahlten, als sie einen geheimnisvollen Ort aufsuchen wollten.

Das alles wird zweifellos spannend erzählt, aber Zuschauer, die Peter Høegs Roman nicht kennen, werden nicht immer der komplex verzahnten Story folgen können. Denn die düstere Grundstimmung des Films deutet viel an, lässt aber auch vieles offen. Spiegelt die Serie die Mystik der animistischen Kultur der Inuit und ihrem Heer an Geistwesen wider, die sich gegen die ökonomische Rationalität der westlichen Kultur zur Wehr setzen? Besitzt Smilla spirituelle Fähigkeiten, die die Gesetze der Physik aushebeln und ihr ermöglichen, mit Toten zu sprechen und sowohl in die Vergangenheit als auch in die Zukunft schauen zu können? Sorgen geheimnisvolle Kräfte dafür, dass die Natur Grönlands vor ihrer Zerstörung bewahrt wird?

Überflüssige Handlungsstränge und schräge Esoterik

Die ökonomische Rationalität verkörpert der Schurke der Serie. Strippenzieher des Ganzen ist der steinreiche Carsten Tork (Henty Lloyd-Hughes), eine Schlüsselfigur in Peter Høegs Roman und Bille Augusts Kultfilm. Tork kennt das Ziel der tödlichen Prospectus-Expedition: im grönländischen Eis wurde eine geheimnisvolle Energiequelle entdeckt, die den Dänen eine sorglose Zukunft verspricht – und Tork ein gigantisches Geschäft. Auch der psychopathische Tork hat eine Vision: nicht nur Dänemark, sondern die ganze Welt hat nur noch 30 Jahre Zeit, um die Energiekrise zu bewältigen. Danach geht die Spezies Mensch unter. Um die Menschheit zu retten, muss er aber CEO von Prospectus werden, dem einzigen dänischen Energieversorger. Dänemark steckt mitten im Wahlkampf und Tork verbündet sich ausgerechnet mit der der ultrakonservativen Politikerin Katja Claussen (Amanda Collin), die Torks Agenda zwar vehement ablehnt, aber seinen politischen Einfluss nicht ignorieren kann. Claussen schielt nach dem Posten des Premierministers, hat aber mehrere Eisen im Feuer. Heimlich paktiert sie mit den Russen, die schon längst die Ressourcen Grönlands entdeckt haben.

So wichtig Tork für die Erzählung ist, so unwichtig ist die Figur der Katja Claussen für die Stringenz der Story. Machtgeile Politiker und Korruption sind immer dort ist, wo das Geld unterwegs ist - das spiegelt zwar Fakten wider, wirkt aber ermüdend und klischeehaft. Erzähltechnisch überdehnt die Nebenhandlung um Katja Claussen daher die Handlung, weil sie im Kern nichts Neues zu berichten hat. Das Ganze passt eher zur Serie „Borgen“, hinterlässt aber den Eindruck, dass man auf diese Weise die sechs geplanten Episoden irgendwie mit Handlung füllen wollte.

Nach der ersten Staffelhälfte weiß man immer noch nicht, ob „Smillas Gespür für Schnee“ ein Öko- oder Polit-Thriller ist oder spirituelle Fantasy, Science-Fiction oder gar ein Familiendrama mit mythologischem Hintergrund. Spannungsarm ist das nicht, stringent aber auch nicht. Erst als Tork im Alleingang mit einem Eisbrecher zu einer Expedition aufbricht, wird der Themenpark etwas überschaubarer. 

Auch Smilla hat sich an Bord des Schiffs geschlichen, ihr Vater ist auch mit von der Partie, sogar Rahid taucht wieder auf. Ein Ensemble mit ungleicher Rollenverteilung, aber mit einer Handlung, die den erzählerischen Ballast der vorherigen Episoden abgeworfen hat. 
Allerdings führte dies zu keinem restlos überzeugenden Ende. In Peter Høegs Roman und Bille Augusts Film waren es genetisch mutierte Polarwürmer, die zur tödlichen Gefahr wurden. Diesen Plot Twist wollte man offenbar nicht zum dritten Mal zeigen. Amma Asante und ihr Drehbuchteam legten stattdessen eine Schippe drauf und erweckten die Geisterwelt der Inuit zum Leben. Vielmehr soll nicht verraten werden. Die Auflösung wirkte aber so skurril, dass ich ständig damit rechnete, dass Smilla als Super Woman mit wehendem Umhang nach Kopenhagen fliegt, um die Nazis und die korrupten Politiker zu bekämpfen.

Mit dem finalen Geschwurbel wurde offensichtlich ein Cliffhanger vorbereitet. Vage Andeutungen, lose Erzählfäden, Tote, die plötzlich lebendig werden, einige Logiklöcher und Gemisch aus Mythologie, Esoterik und Vorbestimmung sowie guten und bösen Geistern lassen auch Smilla ratlos zurück. Gibt es unter dem Eis ein Portal zu einer anderen Welt? Was ist ihre Bestimmung? Ist sie eine Vermittlerin zwischen den Göttern und den Menschen? In der Serie findet man die Antwort leider nicht.

Die Wahrheit ist irgendwo da draußen

„Smillas Gespür für Schnee“ ist eine durchwachsene Serie, deren Handlungsverstrickungen einer tieferen Figurenentwicklung zu oft im Weg stehen.  Das Ende ist ein Cliffhanger, man kokettierte offenbar mit einer zweiten Staffel. Völlig aus dem Ruder läuft die Serie aber nicht. Immerhin gibt es schöne Bilder der grönländischen Eiswelt. Ob die Fans von Peter Høegs Roman das Ende in Amma Asantes Version akzeptieren können, bleibt allerdings offen. 
Die Serie orientiert sich in groben Zügen an Buch und Film. Neu ist dagegen der dystopische Aspekt der Story und das politische Intrigenspiel. Der Entwurf einer düsteren Zukunft korreliert akzeptabel mit den zu erwartenden Folgen des Klimawandels. Die politische Umwälzung Dänemarks gehört damit zur immer populärer werdenden Near-Future-Science-Fiction und ist alles andere als undenkbar. Das ist typisch für dieses Genre, bewegt sich aber häufig am Rande der Glaubwürdigkeit.

„Aktuelle Herausforderungen werden meist ins Negative extrapoliert, etwa Entmenschlichung durch fortschreitende Technik oder die Gefährdung von Demokratie und Freiheit durch Populismus“, schrieb die Politikwissenschaftlerin Isabella Hermann über das Near-Future-Genre und führte cool den Begriff „Desaster Porn“ ein. „Bei Near-Future-Science-Fiction gibt es einen schmalen Grat zwischen einer überzeugenden Darstellung der nahen Zukunft und einer unglaubwürdigen, peinlichen Vorhersage.“ Dies trifft punktgenau das Kernproblem der Serie.

Aber Amma Asante gelingt dann doch eine passable Balance zwischen diesen narrativen Polen, zwischen Polit- und Öko-Thriller, Religion und Mystik, Drama und Esoterik, sodass „Smillas Gespür für Schnee“ im Mittelfeld des Genres mitspielt. Mehr aber auch nicht.


Note: BigDoc = 3


Smillas Gespür für Schnee (Smilla's Sense of Snow) - Deutschland, Litauen, Schweden 2025 – Serie (6 Episoden) - Länge: 52 min. Regie: Amma Asante - Drehbuch: Amma Asante, Tanja Bubbel, Clive Bradley, Tina Hastings, Rebecca Martin - D: Filippa Coster-Waldau, Elyas M’Barek, Henry Lloyd-Hughes, Amanda Collin, Morten Suurballe u.a.