Es war ein hochkarätiger Flop. Am 3. Juli startete die ARD ihr „Sommerkino“ mit dem Versprechen „hochkarätige Filme des nationalen wie internationalen Kinos“ zu präsentieren. Aber bereits der Auftakt ging gründlich in die Hose.
Philipp Stölzls Verfilmung (Kinostart: 2021) von Stefan Zweigs berühmter „Schachnovelle“ erreichte nur einen Marktanteil von 10%. Der Anteil bei den 18-49-Jährigen lag sogar bei nur 4,8%. Und was noch schlimmer war: die Zuschauer switchten schon nach wenigen Minuten in Scharen auf andere Kanäle und machten sich aus dem Staub. Da ahnt man bereits, was der folgenden Rezension droht.