Alex Garlands Sci-Fi-Serie „Devs“ wurde im deutschsprachigen Raum von den Kritikern erstaunlich einhellig gehypt. Schnell machte das verdächtige Prädikat „Beste Sci-Fi-Serie aller Zeiten“ die Runde, so als hätte es – qualitativ betrachtet - monolithische Serien wie „Battleship Galactica“ oder den komplexen Star Trek-Kosmos nie gegeben.
Ein Teil der Faszination der Serie war einem Thema zu verdanken, das die Philosophie seit Jahrhunderten und die Physik spätestens seit Einstein zu komplexen Debatten angeregt hat: es geht um den Determinismus. „Devs“ geriet dabei mit einer simplen Vereinfachung der komplexen Zusammenhänge schnell auf die falsche Spur, auch wenn die Serie von den metaphysischen sozialen Konsequenzen des Determinismus recht ordentlich erzählt.